Abschlussarbeit von Adrian Zarcos

Das spanische Landschaftsbild ist durchzogen von einem weit zerstreuten Mosaik aus leerstehenden Bauten, verlassenen Baustellen und als neues Bauland eingestuftem Boden. In den Jahren des  Baubooms entstanden, sind diese Hinterlassenschaften das Resultat der spanischen Wirtschaftskrise. Orte ohne Vergangenheit, im Stadium zwischen Vollendung und Verfall, warten auf eine noch ungewisse Zukunft.

Das Fotoprojekt “se vende” (zu verkaufen) befasst sich mit den sichtbaren und gefühlten Spuren der Krise in Spanien. Eine Reise zu den geschichtslosen Orten die der Bausektor hervor brachte, soll den Zustand im Land erfassen. Das Ergebnis ist ein Fotobuch in dem erzählerisch eine Stimmung erzeugt wird, die dem Betrachter die jetzigen Gegebenheiten näherbringt, und die ihm einen tieferen Einblick vom Entstehen der Immobilienkrise und deren Folgen geben soll.

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