Identität und öffentlicher Raum / Soziale Beziehungen und Raumstrukturen
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die gemeinsame Erkundung des öffentlichen Raums mit Hilfe von offenen Untersuchungsmethoden und in Auseinandersetzung mit theoretischen und künstlerischen Positionen. Untersuchungsleitende Fragen lauten: Was charakterisiert den öffentlichen Raum heute? (Wie) Hat Öffentlichkeit sich verändert? Wie nehmen wir beispielsweise die Grenzen zwischen dem Öffentlichen und dem Privaten wahr?
Von Bedeutung ist dabei auch die Auseinandersetzung mit Distanz und Nähe, Fremdheit, Differenz und Abgrenzung. Wie werden beispielsweise Geschlechterunterschiede wahrgenommen und wirksam? Welche anderen Unterscheidungen lenken unseren eigenen Blick, unser Verhalten und das der anderen Menschen im Raum. Solche und weitere Fragen, die wir gemeinsam erarbeiten, werden unseren interdisziplinären Forschungsprozess begleiten. Das Forschungsfeld wird ein Ausschnitt aus der Stadt Kassel sein, ergänzt durch eine einmalige Exkursion in eine andere Stadt.
Der Arbeitsprozess basiert auf einer gemeinsamen Forschungsaktivität in kleinen Gruppen von Studierenden der unterschiedlichen Disziplinen. Ziel ist die Erstellung eines „Forschungsberichts«, der die Verknüpfung unserer unterschiedlichen Zugänge erlaubt und öffentlich vorgestellt werden wird.
Erwartet werden die Bereitschaft zu einer intensiven Teamarbeit, zu einem experimentellen Umgang mit Methoden und Denkansätzen aus der jeweils anderen Disziplin und eine verbindliche Teilnahme über zwei Semester.
Dozenten: Dr. Mechthild Bereswill, Gabriele Franziska Götz





