KASSEL, mon amour (Basisklasse)

Buchprojekt in der Basisklasse Viskom 08/09

KASSEL, mon amour

Workshop Illustration [01.12.–12.12. 08]
Workshop Grafik Design [14.04.–24.04. 09]
Aus einzelnen Logbüchern die im ersten Workshop erarbeitet wurden,
wird ein grosses Kassel Logbuch zusammen gestellt.
/// Arbeitet bitte in der Vorlesungsfreien Zeit weiter an eurem Logbuch
[ein persönliches Logbuch in Wort und Bild], sammelt möglichst
viel Material über eure Beobachtungen in der Stadt Kassel
und entwickelt ein eigenes Thema was mit der Stadt zu tun hat,
fokussiert auf einen Aspekt den ihr kommunizieren möchtet.
/// Wie schon bei der Zwischenpräsentation gesagt, kann das
Fotografie, Videostils, Storybord, Texte, Dialoge, Comics, Illustration,
Zeichnungen, Typografie, historisches Material, Sound sein, und auch
miteinander gemixt werden. Je mehr Material vorhanden ist, desto besser
kann dann weiter gearbeitet werden.
/// In der ersten Woche werden wir uns mit der Zusammenstellung der
Seiten beschäftigen, es wird redaktionell gearbeitet: Material sichten und
neu zusammenstellen, Konzept und Layout erstellen, jeder Studierende bekommt
4 Doppelseiten [8 Einzelseiten á 200×138 mm]. Freitag 17.04. hat jede/r
seine 4 Doppelseiten als Layout fertig.
/// In der zweiten Woche wird die Datei für das grosse Kassel Logbuch
erstellt, ausserdem entwirft jeder einen Buchumschlag [eine Farbe],
die Präsentation dieser Entwürfe ist Di 21.04. um 15 Uhr.
/// Am Do 23.04 und Fr. 24.04. werden die Buchumschläge im Siebdruck
von jedem selbst gedruckt.
/// und als letzter Punkt, bitte dieses Zitat gut lesen:
»> Die Stadt ist ein Produkt der Kultur, der vor Jahrtausenden begonnenen
Kultivierung des Bodens, ein Ergebnis der Sesshaftigkeit des Menschen. Heute
werden wir qua Geburt in die Zivilisation und nicht in die Natur geworfen.
Wir werden sofort zu einem Zivilisten, einem Bürger der Stadt. Das ist die
erste Maske, die dem Menschen, dem Bürger verliehen wird. Die Stadt erzeugt
weitere Masken, die wir anlegen und in denen wir uns bewegen, sei es die
eines Beamten, Studenten, Familienvaters oder Politikerin. Die Stadt bildet eine
Struktur aus, in der sich der Mensch mit und als irgend etwas identifizieren muss. «<
[Oliver Bildlo, Vilém Flusser/Einführung, S.40–41, Oldib Verlag 2008]

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